Pressemeldung Nr. 138 vom

Hirches Autobahnträume scheitern an fehlender Finanzierung:A22-Trassenpläne dokumentieren „entschiedene Unentschiedenheit“

Die Küstenautobahn sei nicht nur ökologisch unverträglich, sie sei nicht finanzierbar und schade der regionalen Wirtschaft. Es sei falsch, Millionen Euro aus der Landeskasse weiter in Detailplanungen und einem Raumordnungsverfahren zu vergeuden.

Ein "durchsichtiges Manöver" sehen die Landtagsgrünen in den heute (Dienstag) von der Landesregierung präsentierten Trassenplänen für die Küstenautobahn A22, nach denen die Südvariante favorisiert aber auch die Nordvariante weiter im Spiel gehalten wird. "Diese doppelte Sicherung noch während des Raumordnungsverfahrens dokumentiert eine entschiedene Unentschiedenheit, die offensichtlich mit der fehlenden Finanzierungsaussicht zusammenhängt", sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah.

Der Grünen-Politiker bezeichnete es als Unding, dass wegen der unbezahlbaren Autobahnträume von CDU und FDP die Bevölkerung zwischen Elbe und Weser weiter in Aufruhr gehalten würde. "Wulff und Hirche sollten sich endlich eingestehen, dass beide Trassenführungen weder bei der Europäischen Union, noch beim Bund so überzeugen konnten, dass das notwendige Geld dafür in Aussicht gestellt worden wäre."

Die Küstenautobahn sei nicht nur ökologisch unverträglich, sie sei nicht finanzierbar und schade der regionalen Wirtschaft. Es sei falsch, Millionen Euro aus der Landeskasse weiter in Detailplanungen und einem Raumordnungsverfahren zu vergeuden.

Hagenah: "Die einzig verträgliche Variante für die A22 ist und bleibt die Null-Variante.

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