Pressemeldung Nr. 152 vom

15.000 Euro Gesamtbelastungsgrenze wird überschritten:Alles wird teurer - Stratmann trickst bei Studiendarlehen

Die Landtagsgrünen haben darauf hingewiesen, dass auf die Studierenden in Niedersachsen weitaus höhere finanzielle Belastungen zukommen werden als vom Wissenschaftsminister bisher dargestellt wurde.

Die Landtagsgrünen haben darauf hingewiesen, dass auf die Studierenden in Niedersachsen weitaus höhere finanzielle Belastungen zukommen werden als vom Wissenschaftsminister bisher dargestellt wurde. Das würde aus den jetzt von der Landesregierung vorgestellten Erläuterungen zur Gewährung von Studiendarlehen klar werden, sagte die hochschulpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic am Donnerstag (heute) in Hannover.

Noch im Oktober vergangenen Jahres hatte die Landesregierung in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen erklärt, dass die Höchstgrenze für die Darlehensbelastung einschließlich der Zinsen bei 15.000 Euro liegen würde. "Offensichtlich sind bei dieser Kalkulation aber die in der Rückzahlungsphase anfallenden Zinsbelastungen unterschlagen worden", sagte die Grünen-Politikerin. Diese könnten sich auf vermutlich zusätzlich bis zu 4000 Euro belaufen.

Heinen-Kljajic kritisierte, dass sich das Land "beim Thema Studiendarlehen komplett aus der Verantwortung ziehe". Die Hochschulen würden durch den Ausfallfonds nicht nur die Ausfallbürgschaft sondern sämtliche der NBank entstehenden Kosten finanzieren. "Da der Ausfallfonds nicht aus den Studiengebühreneinnahmen bedient werden darf, sondern aus laufenden Mitteln der Hochschule, geht dieses Modell klar zu Lasten von Forschung und Lehre."

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