Ambulante Projekte der Jugendgerichtshilfe erhalten
Die Landtagsgrünen haben Sozialministerin von der Leyen zu einer Korrektur ihrer Kürzungspläne bei der ambulanten Jugendgerichtshilfe aufgefordert. Wenn die Streichungen des 2. Nachtragshaushaltes in...
Die Landtagsgrünen haben Sozialministerin von der Leyen zu einer Korrektur ihrer Kürzungspläne bei der ambulanten Jugendgerichtshilfe aufgefordert. Wenn die Streichungen des 2. Nachtragshaushaltes in Höhe von 300 000 Euro umgesetzt würden, ständen viele Projekte vor dem Aus, sagte der für Justizvollzug zuständige Abgeordnete Andreas Meihsies am Donnerstag in Hannover.
Zudem seien in dem vorliegenden "Einsparvorschlag" nicht die Kosten für danach zunehmende Gefängnisaufenthalte von Jugendlichen berücksichtigt.
"CDU und FDP gehen sträflich mit der Prävention gegen Jugendkriminalität um", sagte der Grünen-Politiker. Er forderte den Erhalt der Mittel zur Sicherung der pädagogisch sinnvollen Maßnahmen, wie sie zum Beispiel in den Projekten zum Täter-Opfer-Ausgleich angelegt sind.