Anfrage zu Verkehrsunfällen auf der A 7 zwischen Göttingen und Hedemünden - Wenzel: "Dramatischer Anstieg bei Verletztenzahlen"
Die Zahl der leicht und schwer verletzten Personen bei Unfällen auf der A 7 zwischen Göttingen und Hedemünden ist dramatisch angestiegen, erklärte der Göttinger Abgeordnete Stefan Wenzel nach der Bean...
Die Zahl der leicht und schwer verletzten Personen bei Unfällen auf der A 7 zwischen Göttingen und Hedemünden ist dramatisch angestiegen, erklärte der Göttinger Abgeordnete Stefan Wenzel nach der Beantwortung seiner kleinen Anfrage durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr.
Die Zahl der Unfälle insgesamt sei nicht höher, aber die Zahl der leicht und Schwerverletzten Personen liege im Jahr 2003 etwa viermal höher als in den Jahren 2001 und 2002. Ursächlich sei offenbar die Autobahnbaustelle bei Friedland.
Das Ministerium sehe zwar "durchaus Anlaß zur Besorgnis," ist im übrigen aber der Auffassung, dass "bei der Einrichtung der Baustelle keine Fehler gemacht wurden." (Zitate)
Wenzel: "Das ist skandalös – so einfach kann sich das Ministerium und die Straßenbauverwaltung, die zugleich Straßenverkehrsbehörde ist, nicht aus der Affäre ziehen!" Er kündigte an, dass er den Vorgang auch auf strafrechtlich relevante Aspekte prüfen werde. Besonders bedenklich sei, dass die Kontrolle von übermüdeten LKW-Fahrern, die häufig an den Unfällen beteiligt waren, im Jahr 2003 sogar zurückgenommen wurde. wz
A 7 Gö – Hedem. (2001/2002/2003 bis Ende 10/03)
Unfälle 428/417/331
Leicht Verletzte 30/26/100
Schwer Verletzte 6/3/23
Tödlich Verletzte 2/1/1