Pressemeldung Nr. 29 vom

Anstieg tödlicher Unfälle auf der A2 erfordert Tempolimit

Enno Hagenah )MdL) forderte Minister Hirche auf, seine ablehnende Haltung gegenüber Tempolimits im Hinblick auf die von seinem Kabinettskollegen Schünemann veröffentlichte Unfallstatistik zu überdenken.

Die grüne Landtagsfraktion bewertet den erfreulichen Rückgang bei der Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen als ein Ergebnis der verbesserten passiven Sicherheit der Fahrzeuge und der guten polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. "Insbesondere die verstärkte Aufklärungs- und Präventionsarbeit durch die Polizei haben zu dieser Entwicklung entscheidend beigetragen", sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah heute (Dienstag) zur Veröffentlichung der Verkehrsunfallstatistik 2006.

Alarmierend sei allerdings der Anstieg der tödlichen Unfälle auf den niedersächsischen Autobahnen um 10,5 Prozent. Geradezu zynisch wirke da noch die Aktuelle Stunde der FDP-Landtagsfraktion im Plenum der vergangenen Woche zur Sicherheit auf Niedersachsens Autobahnen.

Hagenah: "Die so genannten Verkehrsexperten der FDP, allen voran der Verkehrsminister Walter Hirche, wollten uns weismachen, dass Streckenabschnitte mit Geschwindigkeitsbegrenzung genau so unfallträchtig sind wie die ohne. Auf der A2 gab es zwischen Bad Nenndorf und Bad Eilsen 25 Prozent mehr Unfälle, hier gibt es einen dringenden Handlungsbedarf für eine Geschwindigkeitsbegrenzung."

Der grüne Verkehrspolitiker forderte Minister Hirche auf, seine ablehnende Haltung gegenüber Tempolimits im Hinblick auf die von seinem Kabinettskollegen Schünemann veröffentlichte Unfallstatistik zu überdenken.

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