Bahnhof Hude: Erste Verbesserungen zügig umsetzbar - Barrierefreier Zugang nicht vor 2008

Kleinere Verbesserungen am Bahnhof Hude, etwa in den Beschilderungen und in der Beleuchtung des Bahnhofs können aus dem Sofortprogramm des Landes zur Bahnhofssanierung finanziert und zügig umgesetzt w...

Kleinere Verbesserungen am Bahnhof Hude, etwa in den Beschilderungen und in der Beleuchtung des Bahnhofs können aus dem Sofortprogramm des Landes zur Bahnhofssanierung finanziert und zügig umgesetzt werden. Einen barrierefreien Zugang wird es aber nicht vor 2008 geben. So das Ergebnis eines Gespräches zu dem die Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter regional zuständige Vertreter der anderen Landtagsfraktionen (Renate Geuter, SPD; Thorsten Thümler, CDU; Christian Dürr, FDP), Bahn AG, Landesnahverkehrsgesellschaft und Hudes Bürgermeister Axel Jahnz nach Hannover eingeladen hatte.
Bürgermeister Jahnz wurde von Wilfried Harft, Behindertenbeauftragter der Gemeinde Hude begleitet.
Welche konkreten Maßnahmen aus dem Sofortprogramm in Angriff genommen werden, soll im Rahmen eines Ortstermins erörtert werden.
Der Einbau von Fahrstühlen, zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zu den Bahnsteigen werde kaum unter 1 Mio. € zu haben sein. Darüber hinaus seien jährliche laufende Kosten in Höhe von 34.000 € einzukalkulieren, rechneten die anwesenden Bahnexperten vor. Diese Maßnahme oder die alternative Möglichkeit des Einbaus von Rampen sei nicht vor 2008 finanzierbar, da entsprechende Förderprogramme des Bundes ausgeschöpft seien.
Der von Bürgermeister Jahnz angesprochenen Einrichtung eines Park&Ride-Parkplatzes für PKW und Fahrräder in der Nähe des Bahnhofes steht die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) positiv gegenüber. Ein Antrag der Gemeinde auf Bewilligung von Landesmitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz werde sehr wohlwollend geprüft, sagte LNVG-Geschäftsführer Dr. Wolf Gorka zu.
"Beim Dauerbrenner des besseren Übergangs in Bremen bewegt sich ebenfalls was. Die Bahn hat zugesagt, dass es zum Fahrplanwechsel im Dezember Verbesserungen geben wird", freute sich Ina Korter. Wie genau die angekündigten Verbesserungen aussehen, könne im Frühsommer mitgeteilt werden, sagte LNVG-Mitarbeiter Weisbrich zu.
Die Einrichtung eines Reisezentrums am Huder Bahnhof in Kombination mit einem Aufenthaltsraum könne nur mit einer kommunalen Lösung vorangetrieben werden, betonten Bahn und LNVG. Das Bahnhofsgebäude stehe zum Verkauf. Wenn es private Investoren für ein Reisezentrum gebe, sei eine Unterstützung des Landes bei den Investitionskosten durchaus denkbar, so Dr. Gorka. Am Bahnhof Hude steigen nach Auskunft der Bahn täglich ca. 2.900 Personen aus und ein; an Werktagen halten in Hude 97 Züge.
Das Gespräch sei sehr zufrieden stellend verlaufen, waren Ina Korter und Axel Jahnz einig. "Wenn alle Abgeordneten der Region zusammen mit der Gemeinde an einem Strang ziehen, dann können wir auch was erreichen", meinte Ina Korter abschließend.

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