Beharrlichkeit gegen Containersperrklausel hat sich gelohnt - Lange Arbeit für Amerikahafen endlich erfolgreich

"Unsere Beharrlichkeit, mit der wir in Cuxhaven und im Landtag für die Aufhebung der Containersperrklausel gekämpft haben, hat endlich zum Erfolg geführt". So die Reaktion des Grünen-Landtagsabgeordne...

"Unsere Beharrlichkeit, mit der wir in Cuxhaven und im Landtag für die Aufhebung der Containersperrklausel gekämpft haben, hat endlich zum Erfolg geführt". So die Reaktion des Grünen-Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Janßen auf die Einigung zwischen Hamburg und Niedersachsen zur Aufhebung des Verbots im Cuxhavener Amerikahafen überseeischen Containerverkehr abzuwickeln.
Noch vor gut 2 Jahren seien entsprechende Initiativen der Grünen im Cuxhavener Stadtrat und im Kreistag von den anderen Parteien milde belächelt worden, erinnert der hafenpolitische Sprecher der Landtagsgrünen.
"Entscheidend ist, dass diese einseitige Einschränkung der Entwicklungschancen für die Cuxhavener Hafenwirtschaft jetzt endlich der Vergangenheit angehört. Dass der Erfolg am Ende auch hier viele Väter hat, damit können wir leben", sagte Hans-Joachim Janßen.
Niedersachsen zahle für die Einigung mit Hamburg in der Hafenwirtschaft jedoch einen viel zu hohen Preis, kritisierte der Grünen-Politiker. Mit seiner Zustimmung zu der von Hamburg geforderten Elbvertiefung habe Ministerpräsident Wulff die niedersächsischen Interessen in den Bereichen Deichsicherheit, Verschlickung der Nebenflüsse und Naturschutz sträflich missachtet.
"Die Abschaffung der Containersperrklausel als einziges Hamburger Zugeständnis rechtfertigt auf keinen Fall, dass Herr Wulff die hafenpolitischen Interessen Niedersachsens im Hamburger Rathaus abgegeben hat. Dieses Ziel wäre ganz einfach durch eine einseitige Kündigung des entsprechenden Staatsvertrages erreichbar gewesen", so Hans-Joachim Janßen.

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