Belit Onay: Justizvollzug braucht „Frühwarnsystem“
„Der Vorwurf, dass fünf Untersuchungshäftlinge der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel einen anderen Inhaftierten misshandelt haben sollen, wiegt schwer. Ich begrüße das Vorgehen der Justizministerin, die Staatsanwaltschaft einzuschalten, um lückenlos aufzuklären, wie es zu den Vorfällen kommen konnte. “
Darum geht’s
Am heutigen Donnerstag wurde bekannt, dass es in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel (Abteilung Braunschweig) unter Inhaftierten mutmaßlich zu Misshandlungen gekommen ist.
Das sagen die Grünen
Belit Onay, Sprecher für Strafvollzug
„Der Vorwurf, dass fünf Untersuchungshäftlinge der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel einen anderen Inhaftierten misshandelt haben sollen, wiegt schwer.“
„Ich begrüße das Vorgehen vonJustizministerin Antje Niewisch-Lennartz, die Staatsanwaltschaft einzuschalten, um lückenlos aufzuklären, wie es zu den Vorfällen kommen konnte. In der kommenden Sitzung des Unterausschusses Justizvollzug werden wir uns über den Sachverhalt unterrichten lassen.“
„Die mutmaßlichen Taten erstrecken sich über zwei Monate. Es ist überaus wichtig, dass sich Inhaftierte - seien sie Opfer, seien sie Zeugen - gegenüber dem Personal frühzeitig offenbaren. Wir müssen prüfen, inwieweit das Frühwarnsystem in den Justizvollzugsanstalten verbessert werden kann.“