Bleibelastung im Trinkwasser testen lassen

Die örtliche Abgeordnete der Grünen, Ursula Helmhold weist auf die Möglichkeit hin, den Bleigehalt des Trinkwassers testen zu lassen. Junge Frauen, Schwangere und Familien mit Kindern, die in älteren,...

Die örtliche Abgeordnete der Grünen, Ursula Helmhold weist auf die Möglichkeit hin, den Bleigehalt des Trinkwassers testen zu lassen. Junge Frauen, Schwangere und Familien mit Kindern, die in älteren, vor 1974 gebauten Häusern leben, in denen möglicherweise noch alte Bleiwasserleitungen in Betrieb sind, können sich ab sofort an das Gesundheitsamt wenden, um sich Klarheit über eine mögliche Belastung ihres Trinkwassers zu verschaffen.
Helmhold empfiehlt die Möglichkeit des kostenlosen Tests unbedingt in Anspruch zu nehmen. Blei könne schädigend auf das Nervensystem wirken. "Kinder sind davon in besonderer Weise betroffen, da sich ihr Nervensystem noch entwickelt", erläutert die Grüne. Eine erhöhte Bleibelastung könne die Intelligenz, das Lernvermögen und die kindliche Entwicklung beeinträchtigen. Dabei sei die Aufnahme von Blei über Trinkwasser aus alten Bleileitungen die Hauptbelastungsquelle. Ziel der landesweiten Aktion sei es, den Grad der Belastung des Trinkwassers festzustellen, damit die Leitungen schnellstens ausgewechselt werden, um eine Gefährdung der Gesundheit auszuschließen, so Ursula Helmhold. Bis 2013 darf es keine Bleileitungen in Wohnhäusern und anderen Gebäuden mehr geben. Dies sehen europaweite Richtlinien vor.

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