Pressemeldung Nr. 94 vom

Busemann chaotisiert Arbeit in der gymnasialen Oberstufe

Die stellvertretende Vorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter hat kritisiert, dass der Kultusminister durch rückwirkende Änderungen an den Oberstufen- und Abiturverordnungen die Arbeit in der gymnasialen Oberstufe chaotisiert.

Die stellvertretende Vorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter hat kritisiert, dass der Kultusminister durch rückwirkende Änderungen an den Oberstufen- und Abiturverordnungen die Arbeit in der gymnasialen Oberstufe chaotisiert.

"Obwohl die Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler bereits dabei sind, ihre Schwerpunkte für das Kurssystem des 12. und 13. Jahrgangs zu wählen, hat das Kultusministerium am 13. März den Schulen in einem Brief mitgeteilt, dass für den bereits laufenden Auswahlprozess die Regeln geändert werden", erläuterte Korter. Die Schülerinnen und Schüler seien bei ihrer Wahl von den Schulen noch auf der Grundlage der alten Regelungen beraten worden. Jetzt sollten sie ihre Entscheidung aber auf der Grundlage einer neuen Verordnung treffen, die vollständig noch gar nicht vorliege. Auch die Computer-Software, die die Schulen für die Umsetzung der Oberstufen- und Abiturverordnung benötige, läge noch nicht vor.

"Allmählich erinnert Kultusminister Busemann mit der Hektik, mit der er halbgare Neuregelungen auf den Markt wirft, an die unselige Endzeit der Gabriel-Regierung", sagte Korter. Sie kündigte an, mit einer Anfrage das Oberstufen-Chaos zum Thema in der nächsten Landtagssitzung zu machen.

Zurück zum Pressearchiv