Stoffpläne an Gymnasien unverzüglich entrümpeln:Busemann schiebt Verantwortung für Schulstress auf Kultusministerkonferenz ab
„Kultusminister Busemann versucht, die Verantwortung für den Schulstress am 8-jährigen Gymnasium auf die Kultusministerkonferenz abzuschieben“, sagte die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter.
"Kultusminister Busemann versucht, die Verantwortung für den Schulstress am 8-jährigen Gymnasium auf die Kultusministerkonferenz abzuschieben", sagte die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter. Dass die Schülerinnen und Schüler überfordert sein würden, wenn sie die 265 Wochenstunden, die sie bisher in neun Jahren am Gymnasium leisten mussten, jetzt in nur acht Jahren zu absolvieren haben, sei schon vor fünf Jahren bekannt gewesen. Trotzdem habe Busemann damals auf der überstürzten Einführung des Abis nach 12 Jahren bestanden.
"Der Kultusminister hat bis heute keinen Finger gerührt, um den Stoffplan am Gymnasium zu entrümpeln", kritisierte Korter. Der bayerische Ministerpräsident habe seinen Kultusstaatssekretär angewiesen, die Lehrpläne für das Gymnasium binnen 2 Monaten bis Ende März zu überarbeiten. "Busemann nimmt Bayern gerne als schulpolitisches Vorbild. Dann sollte er auch jetzt mit diesem Tempo mithalten können" sagte Korter.