Pressemeldung Nr. 84 vom

Rot-Grün löst Wahlversprechen ein:Diskriminierung von Gesamtschulen wird beendet

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die geplante Änderung des Schulgesetzes als wichtige Weichenstellung bezeichnet, um mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen. Am Mittwoch soll der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die geplante Änderung des Schulgesetzes als wichtige Weichenstellung bezeichnet, um mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen. Am Mittwoch soll der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden.

„Wir lösen unser Wahlversprechen ein: Endlich wird die zehn Jahre währende Diskriminierung von Gesamtschulen in Niedersachsen beendet“, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter heute in Hannover.

Integrierte Gesamtschulen und schulzweigübergreifend arbeitende Kooperative Gesamtschulen sollen künftig wieder das Abitur nach Klasse 13 vergeben, weil dies für ihr pädagogisches Konzept wichtig ist.

Die kommunalen Schulträger bekommen die Möglichkeit, Gesamtschulen 4-zügig und in bestimmten Fällen auch 3-zügig zu errichten, damit Gesamtschulen auch in ländlichen Regionen entstehen können.

„Mehr Bildungsgerechtigkeit durch Gesamtschulen darf kein Vorrecht der großen Städte sein. Das ist uns Grünen besonders wichtig“, sagte Ina Korter. Auch die Diskriminierung von Schulen in Rand- und Insellagen werde mit Hilfe der Gesetzesänderung beendet.

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