Pressemeldung Nr. 3064 vom

Durchlässigkeit zwischen Hauptschule und weiterführenden Schulen nicht verbauen - Höhere Schulabschlüsse verbessern Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Die Landtagsgrünen kritisieren die Ankündigung des niedersächsischen Kultusministers, die Hauptschule stärker gegenüber den anderen Schulformen abzugrenzen. "Dadurch erschwert Busemann die Durchlässig...

Die Landtagsgrünen kritisieren die Ankündigung des niedersächsischen Kultusministers, die Hauptschule stärker gegenüber den anderen Schulformen abzugrenzen. "Dadurch erschwert Busemann die Durchlässigkeit zur Realschule und zum Gymnasium", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Dienstag in Hannover.
Jugendliche, die nach der Grundschule zunächst die Hauptschule besucht haben, würden so auf einen niedrigen Bildungsabschluss festgelegt.
Die Absicht des Kultusministers, den Anteil der Hauptschüler zu erhöhen, gehe an den Anforderungen des Arbeitsmarktes vollkommen vorbei. In Zukunft seien verstärkt höhere Abschlüsse gefragt.
Die Grünen-Politikerin begrüßte die geplante stärkere Öffnung des Schulunterrichtes zur Arbeitswelt. Diese Maßnahmen sollten aber nicht auf die Hauptschule begrenzt bleiben. Es sei sinnvoll, wenn die Schüler der 8. und 9. Klassen künftig einen Tag pro Woche in einem Betrieb oder einem anderen außerschulischen Lernort verbringen könnten. Allerdings bedürfe es noch größerer Anstrengungen seitens der Landesregierung, genügend geeignete Betriebe für diese Zusammenarbeit zu finden.

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