Pressemeldung Nr. 3675 vom

Eingliederungshilfe neu regeln - Eltern nicht im Regen stehen lassen!

Als eine Zumutung hat die schulpolitische Sprecherin der Bündnis Grünen im Landtag, Ina Korter die ungeklärte Lage der Eltern behinderter Kinder im Landkreis Lüchow-Dannenberg bezeichnet. "Das unendli...

Als eine Zumutung hat die schulpolitische Sprecherin der Bündnis Grünen im Landtag, Ina Korter die ungeklärte Lage der Eltern behinderter Kinder im Landkreis Lüchow-Dannenberg bezeichnet. "Das unendliche Gezerre um verlässliche Hilfe bei der Eingliederung der Kinder in die Schulen muß ein Ende haben", forderte die Abgeordnete.
Die Beschulung von Kindern sei eine Anlegenheit der Landespolitik, sagte Korter. Alle damit zusammenhängenden Verpflichtungen, so auch die Eingliederungshilfe, müssten im Schulgesetz des Landes und nicht in der zersplitterten Zuständigkeit der kommunalen Gebietskörperschaften geregelt werden. Sie kritisierte die Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage, die hier jeglichen Handlungsbedarf verneint und vor allem betont, dass sie zu wenig über die Probleme der Eltern bei der Eingliederung wisse.
"Solange die Belange der Eingliederungshilfe bei schulpflichtigen Kindern nicht im Schulgesetz des Landes geregelt sind, müssen verbindliche einheitliche Maßstäbe und Grundsätze zu den Standards durch die kommunalen Spitzenverbände festgelegt werden", betonte Korter. Es sei ein Unding, dass Eltern behinderter Kinder sich ausreichende Eingliederungshilfen von Landkreis zu Landkreis jeweils vor Gericht einklagen und monatelang in Unsicherheit leben müssten, wer mit welchem Gehalt zu welchem Zeitpunkt für die Eingliederung der behinderten Kinder da sei.
Die Drucksache ist als Anlage beigefügt

Zurück zum Pressearchiv