Eklat auf Schlesiertreffen: Relativierung von Naziverbrechen zurückweisen – Kein Geld für Revanchismus - Land muss finanzielle Unterstützung beenden
„Sowohl die Verbindungen der Schlesischen Jugend zu Rechtsextremen als auch die Unfrieden stiftende Rede des Vorsitzenden Pawelka sind weitere Beispiele dafür, dass der Schlesiertag nicht zur Versöhnung beiträgt, sondern die Einigung Europas gefährdet", so Helge Limburg.
Zum Eklat auf dem Schlesiertag am Wochenende in Hannover erklärt der rechtspolitische Sprecher der Landtagsgrünen Helge Limburg:
"Sowohl die Verbindungen der Schlesischen Jugend zu Rechtsextremen als auch die Unfrieden stiftende Rede des Vorsitzenden Pawelka sind weitere Beispiele dafür, dass der Schlesiertag nicht zur Versöhnung beiträgt, sondern die Einigung Europas gefährdet. Die Leugnung oder Relativierung von Verbrechen des Nazi-Regimes darf in keiner Weise geduldet werden. Es war gut, dass Ministerpräsident McAllister die Veranstaltung verlassen hat. Die entscheidende Konsequenz muss jetzt aber sein, dass das Land seine finanzielle Unterstützung für dieses Treffen einstellt. Die Niedersächsische Landesregierung darf keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass sie sich weder ideell noch finanziell in einer Partnerschaft mit potenziellen Revanchisten befindet."