Pressemeldung Nr. 99 vom

Elke Twesten: „Gleichstellungs-Atlas 2013 – traditionelles Rollenverständnis aufbrechen!“

„In der Frauenpolitik haben wir noch harte Arbeit vor uns, wenn wir das Gleichstellungsgebot des Grundgesetzes umsetzen wollen. Ich verweise in diesem Zusammenhang darauf, dass der Anteil von Frauen in niedersächsischen Kreistagen und Stadträten nirgends auch nur annähernd die 50 Prozent erreicht", so Elke Twesten.

Darum geht’s

Am heutigen Mittwoch hat Cornelia Rundt, Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration den „Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen“ vorgestellt.

Das sagen die Grünen

Elke Twesten, frauenpolitische Sprecherin

„In der Frauenpolitik haben wir noch harte Arbeit vor uns, wenn wir das Gleichstellungsgebot des Grundgesetzes umsetzen wollen. Ich verweise in diesem Zusammenhang darauf, dass der Anteil von Frauen in niedersächsischen Kreistagen und Stadträten nirgends auch nur annähernd die 50 Prozent erreicht – obwohl Frauen 51 Prozent der Bevölkerung stellen. Deswegen sollten wir die Mentoring-Programme ausbauen, dies gilt vor allem für den ländlichen Raum.“

„Bei der Berufswahl müssen wir die Ausrichtung in Frauen- und Männerberufe beenden, die immer noch in den Köpfen steckt. Die Ausbildung sollte geschlechtersensibel sein, so dass mehr Männer in den sozialen Berufen und mehr Frauen in Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften tätig sein können. Um dies zu erreichen, brauchen wir flexible Arbeitszeit-Modelle für erwerbstätige Mütter und familienorientierte Väter. “

Zum Hintergrund:

Der „Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen“ ist nach 2009 zum zweiten Mal vorgelegt worden. Niedersachsen ist das einzige Bundesland, das die landesweiten Ergebnisse auf die Kommunen „herunterrechnet“.

Zurück zum Pressearchiv