Pressemeldung Nr. 3004 vom

Endlich wird Brennstoffzellen-Technologie in Niedersachsen gefördert - Schwerpunkt muss die Verbindung von regenerativer Energie und Brennstoffzelle sein

"Niedersachsen ist endlich dort angekommen, wo andere schon lange innovativ tätig sind," so der wirtschaftspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Enno Hagenah. Schon seit Jahren forderten die...

"Niedersachsen ist endlich dort angekommen, wo andere schon lange innovativ tätig sind," so der wirtschaftspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Enno Hagenah. Schon seit Jahren forderten die Grünen die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Brennstoffzellen-Technologie. Gegenüber anderen Bundesländern gäbe es in Niedersachsen einen erheblichen Nachholbedarf bei der Entwicklung in diesem zukunftsweisenden Technologiebereich.
Als Windenergieland Nr. 1 sollte das Land einen Schwerpunkt auf den Einsatz regenerativer Energien zur Erzeugung von Wasserstoff für die Brennstoffzellen legen. Die Energie, die in kommenden Offshore-Windparks erzeugt wird, lasse sich als Wasserstoff speichern. Hier liege eine echte Herausforderung für Forschung und Entwicklung in Niedersachsen. Brennstoffzellen, die mit fossiler Energie wie Erdgas und Erdöl betrieben würden, seien nach Auffassung der Grünen nicht zukunftsfähig.
Niedersächsische Firmen seien in der Entwicklung von Systemkomponenten der Brennstoffzellentechnologie bereits erfolgreich. Diese besondere Qualität des Standorts Niedersachsen müsse weiter ausgebaut werden. Es werde aber kaum gelingen, Fertigungs- und Entwicklungskompetenzen für die eigentliche Brennstoffzelle nach Niedersachsen zu holen. Hagenah: "Da ist der Zug bereits abgefahren. Der Vorsprung gerade der süddeutschen Bundesländer ist bei den Kernkompetenzen der Technologie kaum noch aufzuholen."

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