NIKO-Projekte leisten wichtigen Beitrag zur Integration benachteiligter Jugendlicher:Entscheidung über Förderung der Prävention an Schulen nicht auf die lange Bank schieben
„Das Projekt leistet mit Drogenprävention, aufsuchender Sozialarbeit, Elternarbeit oder Unterstützung beim Erwerb von Medienkompetenz einen wichtigen Beitrag für die Integration sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte.
Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, eine Entscheidung über die Fortführung des Programms "Niedersächsische Kooperations- und Bildungsprojekte" (NIKO) nicht weiter auf die lange Bank zu schieben. "Das Projekt leistet mit Drogenprävention, aufsuchender Sozialarbeit, Elternarbeit oder Unterstützung beim Erwerb von Medienkompetenz einen wichtigen Beitrag für die Integration sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte am Freitag (heute) in Hannover. Damit werde die örtliche Kooperation zwischen Jugendhilfe, Schulen und Familien gestärkt.
Auf die Anfrage der Grünen-Politikerin nach der Bewertung der bisher geleisteten Arbeit und nach den Planungen zur Fortführung von NIKO habe die Landesregierung lapidar mitgeteilt, dass die Projekte ihren Aufgaben nachgekommen seien - über eine Fortsetzung des Programms sei noch nicht entschieden.
Staudte: "Die Landesregierung sollte endlich begreifen, dass sich Prävention lohnt und perspektivisch sogar Kosten einspart! Die Betroffenen und auch die Kommunen und Träger brauchen klare Aussagen, ob es mit NIKO weitergeht."
Die seit 2007 geförderten, dezentralen Projekte existieren an über 70 Standorten mit ca. 380 Schulen in Niedersachsen. Die Landesförderung läuft am 31.12. diesen Jahres aus aus.