Erklärung von Dr. Hans-Albert Lennartz zu der Falschmeldung des Stern und Unterlassungsverpflichtungserklärung von Gruner und Jahr
...
In einer Stern-Vorabmeldung vom 18.05.2005 ("Neue Filzvorwürfe gegen Bundesamt für Strahlenschutz") wird folgendes behauptet:
"So ging ein Gutachterauftrag über etwa 300.000 Euro an den niedersächsischen Grünen-Politiker Hans-Albert Lennartz. Der war in den 90er Jahren Regierungspräsident von Hannover, der heutige BfS-Präsident König war damals sein Pressesprecher. Lennartz sagte dem Stern, er habe den BfS-Gutachterauftrag "völlig regulär" nach einer Ausschreibung gewonnen".
Diese Behauptungen sind in folgender Hinsicht falsch:
Richtig ist, dass der Gutachtenauftrag nach einem Aufschreibungsverfahren an die Firma WIBERA ging. Eine vertragliche Beziehung zwischen BfS und mir wurde dadurch nicht begründet. Ich war lediglich Projektleiter der Firma WIBERA bei der Durchführung dieses Auftrages. Zum Zeitpunkt der Durchführung des Auftrags war ich auch nicht "Grünen-Politiker". Ich nahm zu dieser Zeit keinerlei politische Funktionen wahr.
Über eine presserechtliche Gegendarstellung will ich eine Korrektur der Falschdarstellung des Stern erreichen.
Dr. Hans-Albert Lennartz
Nachtrag (19.05.2005):
Gruner + Jahr gibt Unterlassungsverpflichtungserklärung ab
19.05.2005 - (idw) Bundesamt für Strahlenschutz
Der Verlag Gruner + Jahr hat am heutigen Nachmittag bezüglich der Vorabmeldung des Stern-Berichtes bereits eine Unterlassungsverpflichtungserklärung abgegeben, in welcher sich der Verlag verpflichtet hat, die Behauptung zu unterlassen, es habe einen direkten Gutachterauftrag über rund 300.000 ¤ an den ehemaligen Regierungspräsidenten von Hannover, Herrn Prof. Dr. Hans-Albert Lennartz, gegeben.
Der Verlag erklärte weiterhin, für den Fall der Wiederholung dieser Behauptung eine Vertragsstrafe zu zahlen.