Pressemeldung Nr. 196 vom

Erneute gravierende Probleme mit den Aufgabenstellungen des Zentralabiturs hat die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ina Korter, kritisiert.:Erneute gravierende Probleme mit dem Zentralabitur

Unfähigkeit der Landesregierung darf nicht auf Kosten der Schüler gehen

Erneute gravierende Probleme mit den Aufgabenstellungen des Zentralabiturs hat die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ina Korter, kritisiert. "Die Unfähigkeit der Landesregierung, korrekte und angemessene Abituraufgaben zu stellen, darf nicht auf Kosten der Schülerinnen und Schüler gehen", forderte die Grüne.

Kritik aus den Schulen habe es vor allem an den Aufgaben für die schriftliche Matheprüfung gegeben. Mit bis zu 35 Einzelaufgaben sei die Matheaufgabe viel zu umfangreich und zudem unübersichtlich aufgebaut gewesen. "Wenn Mathelehrer vor Einführung des Zentralabiturs eine solche Aufgabenstellung eingereicht hätten, wäre sie ihnen um die Ohren geschlagen worden", meinte Korter.

Mit einer Anfrage will die Abgeordnete von der Landesregierung nun erfahren, in wie vielen Fällen die Schülerinnen und Schüler in der schriftlichen Matheprüfung deutlich schlechter abgeschnitten hätten als in der Vorzensur und für wie viele Schüler das sogar dafür ausschlaggebend gewesen sei, dass sie die Abiprüfung nicht bestanden haben.

Korter forderte die Landesregierung auf, aus den erneuten Pannen beim Zentralabitur endlich Konsequenzen zu ziehen und eine Qualitätskommission zur Kontrolle der Aufgabenstellungen einzurichten.

Zurück zum Pressearchiv