Pressemeldung Nr. 137 vom

Gefahren der Dioxinbelastung auf Elbtal- Schafweiden in Mecklenburg-Vorpommern unterschätzt

Im Zusammenhang mit den bekanntgewordenen Dioxinfunden auf Schafweiden in der Elbtalaue haben die Landtagsgrünen schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern erhoben.

Im Zusammenhang mit den bekanntgewordenen Dioxinfunden auf Schafweiden in der Elbtalaue haben die Landtagsgrünen schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern erhoben. Das Problem sei im Nachbarland unterschätzt worden, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein am Donnerstag (heute) in Hannover. "Sowohl die möglichen Ursachen als auch die drohenden Gefahren sind seit geraumer Zeit bekannt. Aber Landwirtschaftsminister Backhaus hat das Dioxin-Problem verschlafen", sagte der Grünen-Politiker. Dadurch würden auch die flächendeckenden Vorsorgemaßnahmen zum Verbraucherschutz in Niedersachsen unterlaufen.

Jetzt müsse sichergestellt werden, dass keine belasteten Lebensmittel aus dem betreffenden Schäfereibetrieb in den Handel gelangen. Klein: "Die bisherige Untätigkeit der benachbarten Elbanlieger ist ein Skandal. Zur Schadensbegrenzung brauchen wir das koordinierte Vorgehen aller beteiligten Länder."

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