Pressemeldung Nr. 1510 vom

Geheimniskrämerei über Aussaat von Genmais in Niedersachsen beenden - Saatzuchtfirmen sollen Auskunft über Aussaatflächen, Verwendung der Genmais-Ernte und Kennzeichnung geben

Die Landtagsgrünen haben die niedersächsischen Saatzuchtunternehmen aufgefordert, keine Geheimniskrämerei über die geplanten Aussaatflächen für Genmais zu betreiben. Auch die Verwendung der Ernte und...

Die Landtagsgrünen haben die niedersächsischen Saatzuchtunternehmen aufgefordert, keine Geheimniskrämerei über die geplanten Aussaatflächen für Genmais zu betreiben. Auch die Verwendung der Ernte und deren Kennzeichnung müssten öffentlich gemacht werden, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein am Mittwoch in Hannover. Zwei niedersächsischen Saatzuchtunternehmen war vor wenigen Tagen die Erlaubnis zur Aussaat erteilt worden. Der Grünen-Politiker befürchtet die Schädigung von Flächen in der Nachbarschaft von Genmaisfeldern.
Nach dem gegenwärtigen Stand sei auch die gewerbliche Nutzung der Ernte nicht ausgeschlossen. Drei der Genmaislinien könnten auch als Lebensmittel eingesetzt werden, sagte der Grünen-Politiker. "Im Interesse des Verbraucherschutzes müssen die beiden Firmen deshalb Auskunft über die beabsichtigte Verwendung des geernteten Genmais geben und darüber, nach welcher Regelung die Genmaisprodukte gekennzeichnet werden sollen."
mb/zm


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