Pressemeldung Nr. 2575 vom

Genehmigungsstopp für Gesamtschulen ist Aufhebung des freien Elternwillens - Busemann denkt nicht finnisch

Mangelnden Respekt vor dem Elternwillen haben die Landtagsgrünen Kultusminister Busemann vorgeworfen. Da eine zunehmende ZahI von Schülern nicht von den bestehenden Gesamtschulen aufgenommen werden ka...

Mangelnden Respekt vor dem Elternwillen haben die Landtagsgrünen Kultusminister Busemann vorgeworfen. Da eine zunehmende ZahI von Schülern nicht von den bestehenden Gesamtschulen aufgenommen werden kann, käme der von der Landesregierung verhängte Genehmigungsstopp einer Aufhebung der freien Schulwahl gleich, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Mittwoch in Hannover.
Die Grünen-Politikerin kündigte an, ihren Entschließungsantrag zum Schulgesetz, mit dem angestrebt wird, dass bei einem ausreichenden Bedürfnis der Eltern auch in Zukunft neue Gesamtschulen in Niedersachsen eingerichtet werden können, im Juni-Plenum zur Abstimmung zu stellen.
Die aktuellen Anmeldezahlen würden bestätigen, dass immer mehr Eltern einen längeren gemeinsamen Unterricht für ihre Kinder wollen, sagte die Grünen-Politikerin. Minister Busemann verhalte sich dagegen ignorant. Anders könne seine Aussage in der heutigen Presse nicht gewertet werden (Zitat HAZ): "Wenn es nur nach dem Elternwillen vor Ort geht, muss ich morgen aus Niedersachsen Finnland machen".
Korter: "Nach PISA sollten wir in Niedersachsen wirklich mehr finnisch an der Schulreform arbeiten. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber mit der CDU wird es auch übermorgen nicht so weit sein, weil deren Schulsystem von gestern ist."

Zurück zum Pressearchiv