Geplante A 39-Trasse trifft auf Ablehnung in den betroffenen Regionen
Der kommunalpolitische Sprecher der Landtagsgrünen Andreas Meihsies sieht sich nach der Präsentation der Vorzugsvariante des Neubaus der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg in seiner Einschätzung bestätigt, dass es im gesamten Suchraum keine konfliktfreie Trassenfindung geben wird.
Der kommunalpolitische Sprecher der Landtagsgrünen Andreas Meihsies sieht sich nach der heutigen (Dienstag) Präsentation der Vorzugsvariante des Neubaus der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg in seiner Einschätzung bestätigt, dass es im gesamten Suchraum keine konfliktfreie Trassenfindung geben wird.

Der Grünen-Politiker wies darauf hin, dass mit der heutigen Vorstellung noch keine Entscheidung über den Bau gefallen sei. "Die Argumente der BürgerInnen und Bürger bezüglich der drohenden Umweltzerstörung und des geringen Kosten-Nutzen-Faktors sind nicht widerlegt", sagte der Grünen-Politiker.
Meihsies rief alle betroffenen Anwohner auf, ihre Einwendungen im Zuge des Raumordnungsverfahrens umgehend einzubringen. "Wir werden die Kommunalwahl im September in der Region zu einer Volksabstimmung gegen die A 39 machen."
Der SPD hielt der Grünen-Politiker vor, dass sie jetzt "ein Glaubwürdigkeitsproblem" habe. In den Samtgemeinden des Landkreises Lüneburg und in der Stadt selbst hätten die SPD-Vertreter die jeweilige Trassierung abgelehnt, während der Landtagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Nahrstedt zusammen mit der Landes-SPD die A 39 massiv befürwortet.