Pressemeldung Nr. 145 vom

GEZ-Apparat darf nicht aufgebläht werden

„Die geplante Erhöhung der Mitarbeiterzahl der GEZ um bis zu 400 Stellen ist vollkommen unverständlich. Ein Ziel der Rundfunkgebührenreform ist, die Datenschnüffelei zu beenden und damit auch den Apparat der GEZ zu reduzieren“, so die medienpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ursula Helmhold.

Die Landtagsgrünen kritisieren die geplante Aufstockung des Personals der GEZ im Zuge der Umstellung der Rundfunkgebühr auf einen Haushaltsbeitrag. "Die geplante Erhöhung der Mitarbeiterzahl der GEZ um bis zu 400 Stellen ist vollkommen unverständlich. Ein Ziel der Rundfunkgebührenreform ist, die Datenschnüffelei zu beenden und damit auch den Apparat der GEZ zu reduzieren. Wenn nun die Umstellung eine Aufblähung zur Folge hat, dann wird dieses Ziel gründlich verfehlt", sagte die medienpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ursula Helmhold heute (Dienstag) in Hannover.

Ab 2013 soll die Rundfunkgebühr nicht mehr für Empfangsgeräte sondern pro Haushalt oder Betriebsstätte erhoben werden. Auch wenn die eigentliche Umstellung zusätzliche Arbeit verursache, müssten die bestehenden Kapazitäten innerhalb der GEZ genutzt werden, um sie zu organisieren. Das neue Modell sei datensparsamer, weil nicht mehr nach jedem einzelnen Gerät geforscht werden muss.

"Die GEZ und die Rundfunkanstalten müssen mindestens verbindlich garantieren, dass diese Stellen auf den sehr kurzen Zeitraum der Systemumstellung befristet sind und dass der Apparat der GEZ nach der Umstellung des Systems deutlich kleiner wird als bisher", so Helmhold.

 

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