Girls´ Day
GRÜNE: Trotz "Ministerinnentohuwabohu"großes Interesse an Girls´ DayWeitergehende Angebote zur Berufsorientierung gefordert....
Trotz "Ministerinnentohuwabohu" sehen die Landtagsgrünen im heutigen (Donnerstag) Girls´ Day ein positives Signal. "Mit ihrer unprofessionellen Vorbereitung haben die Ministerinnen Trauernicht, Knorre und Jürgens-Pieper die gute Sache beinahe an die Wand gefahren", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Brigitte Pothmer.
Sie kritisierte die verspätete und unkoordinierte Vorstellung des bundesweiten Projekts in Niedersachsen. Dadurch seien viele interessierte Mädchen von der Teilnahme ausgeschlossen worden.
Die Landesregierung sei jetzt mit weitergehenden Angeboten gefordert, sagte die Grünen-Politikerin. "Nicht erst mit der im nächsten Jahr hoffentlich besser vorbereiteten Fortsetzung der Aktion sollte den Schülerinnen Gelegenheit gegeben werden, sich über technische und naturwissenschaftliche Berufe zu informieren. Der Girls´ Day allein wird keine tief greifende Veränderung bei der Berufsorientierung bewirken."
Pothmer regte die Übernahme der Praxis in Rheinland-Pfalz an. Dort arbeitet die Landesregierung mit einem Projekt, in dem weibliche Auszubildende als Mentorinnen angeworben werden, die in Schulen ihre Biographien und ihren Beruf vorstellen, Kontakte zu Schülerinnen knüpfen, Betriebsbesichtigungen und Praktika ermöglichen.
Auch die Grünen beteiligten sich am Girls´ Day: Die 12-jährige Anna Susanna Schwarz aus Kröte im Landkreis Lüchow/Dannenberg begleitete die Fraktionsvorsitzende Rebecca Harms auf einem Rundgang über die Industriemesse Hannover.
Das beiliegende Foto zeigt Anna Susanna Schwarz mit Rebecca Harms
dk