Pressemeldung Nr. 400 vom

Gorlebenprotest in bester Tradition des zivilgesellschaftlichen Widerstands gegen Staatswillkür

"Wir Grünen waren und bleiben Teil des Widerstands, beteiligen uns an den friedlichen Aktionen und erneuern unsere Forderung nach Stopp der Castortransporte und einem sofortigen Baustopp in Gorleben", so Stefan Wenzel.

Der bunte, kreative und friedliche Protest gegen das Atommülllager in Gorleben reiht sich ein in die beste Tradition des zivilgesellschaftlichen Widerstands gegen Staatswillkür in Deutschland. Die bundesweite und internationale Beteiligung von Protestgruppen, insbesondere der VertreterInnen aus Fukushima, demonstriert die inzwischen weltweite Solidarität mit dem mehr als drei Jahrzehnte andauernden Kampf gegen die Strahlengefahr im Wendland und den für die Einlagerung nicht geeigneten Salzstock.

Wir Grünen waren und bleiben Teil des Widerstands, beteiligen uns an den friedlichen Aktionen und erneuern unsere Forderung nach Stopp der Castortransporte und einem sofortigen Baustopp in Gorleben.

Angesichts der nachgewiesenen Manipulation bei den Grenzwerten am Zaun des Castorlagers muss der aktuelle Transport schlichtweg als rechtswidrig bezeichnet werden. Selbst der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat der Atomaufsicht des Landes bescheinigt, dass ihre Berechnungen nicht überzeugend seien und kritisiert, dass die Daten nur in Teilen öffentlich zugänglich gemacht wurden.

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