Pressemeldung Nr. 1629 vom

"Grün ist die neue Farbe globaler Gerechtigkeit" - Göttinger Grüne beim Europäischen Kongress Grüner Parteien

Gut vertreten waren die Göttinger Grünen beim 3. Kongress der EuropäischenFöderation Grüner Parteien (EFGP). Der Kongress fand über Pfingsten inBerlin statt. Dirk Lanwert, Ratsherr von Bündnis 90/...

Gut vertreten waren die Göttinger Grünen beim 3. Kongress der Europäischen
Föderation Grüner Parteien (EFGP). Der Kongress fand über Pfingsten in
Berlin statt. Dirk Lanwert, Ratsherr von Bündnis 90/Die Grünen in Göttingen,
Stephan Schilling vom Kreisvorstand und der Landtagsabgeordnete Stefan
Wenzel waren nach Berlin gereist. Der Göttinger Bundestagsabgeordnete und
Bundesumweltminister Jürgen Trittin nahm als Referent teil. Mitglieder von
32 Mitgliedsparteien aus 29 europäischen Ländern diskutierten zusammen mit
vielen Gästen aus Übersee über die Folgen der Globalisierung, über globale
Energie- und Agrarpolitik und eine europäische Verfassung.
"Die Grünen Europas sind auf dem Weg zu einer europäischen Partei mit
europäischen Zielen", sagte Reinhard Bütikofer, Politischer
Bundesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, am Ende des 3. Kongresses
der Europäischen Föderation Grüner Parteien (EFGP) in Berlin. Den Kongress
habe großer Optimismus ausgezeichnet. Als ehrgeiziges Projekt stehe nun bis
zum Jahr 2004 die Gründung einer gemeinsamen grünen europäischen Partei an.
Aus dem internationalen Bemühen grüner Parteien, die Globalisierung sozial
und nachhaltig zu gestalten - "greening globalisation" - ergebe sich auch
eine internationale, starke, grüne Bewegung: "globalise green". "Grün ist
die neue Farbe globaler Gerechtigkeit", sagte Bütikofer.
Im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft machen multinationale Konzerne
längst ihre eigenen Regeln und Gesetze, erklärte der Göttinger Abgeordnete
und europapolitische Sprecher seiner Fraktion, Stefan Wenzel. Um diese
Entwicklung zu stoppen, müsse ein starkes zivilgesellschaftliches
Gegengewicht geschaffen werden. "Die Rechte und Pflichten, die Freiheiten
und Grenzen menschlichen Handelns müssen auf allen Ebenen von demokratisch
verfassten Institutionen gesetzt werden," forderte Wenzel.
wz

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