GRÜNE Aktion auf der Hamelner Solarmesse "Soltec" - "Der scheinheilige Sander"

Als "scheinheilig" haben die Grünen den Auftritt von Umweltminister Sander auf der Soltec bezeichnet. Auf einem Flugblatt wiesen Stefan Wenzel Ursula Helmhold darauf hin, dass der Niedersächsische "Umweltminister" sich bisher mehr für die Atomindustrie als für regenerative Energien einsetze.

Als "scheinheilig" haben die Grünen den Auftritt von Umweltminister Sander auf der Soltec bezeichnet. Auf einem Flugblatt wiesen der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold darauf hin, dass der Niedersächsische "Umweltminister" sich bisher mehr für die Atomindustrie als für regenerative Energien einsetze.



Sander wolle sich auf der Soltec einen kleinen sonnigen Heiligenschein aufsetzen, kritisiert Ursula Helmhold.

In dem Flugblatt erinnern die Grünen an die Äußerungen des Umweltministers:

Soltec: Wenzel & Helmhold

Zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Zukunft des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Originalton Sander:
"Die jetzt vorhandene Dauersubventionierung können wir uns nicht mehr leisten." (Landtagssitzung, 24.6.05)

Zukunftstechnologien wie Solarenergie sind Minister Sander suspekt.
O-Ton Sander:
"Die Fotovoltaik ist unter energiepolitischen Gesichtspunkten auch deshalb sehr problematisch, weil zur Herstellung der Module mehr Energie aufgewendet werden muss, als diese Module jemals wieder einfahren werden." (Landtagssitzung, 27.6.03)

Die Förderung erneuerbarer Energien hat in Niedersachsen unter Minister Sander einen Tiefpunkt erreicht:
- Die Fördermittel für private Solaranlagen wurden gestrichen.
- Der Fördertopf für Forschung und Entwicklung regenerativer Technologien wurde im Jahr 2004 nur zu einem Drittel ausgeschöpft (3,8 Mio. Euro von insgesamt 11 Mio. Euro)
- Die Förderrichtlinie wurde erst mit großer Verspätung auf den Weg gebracht und wird von Minister Sander als Sparbüchse des Ministeriums missbraucht.

Statt auf erneuerbare Energien setzt Minister Sander auf Atomkraft. Er will den Salzstock Gorleben und Schacht Konrad zu Atommüll-Endlagern machen. Am liebsten möchte er sogar neue Atomkraftwerke bauen. Die alten Atomkraftwerke sollen so lange wie möglich weiter laufen – und deshalb lässt er sich gern mit dem T-Shirt "Kernkraft – Kerngesund" fotografieren.Soltec: Sander
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