Pressemeldung Nr. 1724 vom

Grüne auf Mountainbike-Wegen im Harz

Die bündnisgrüne Landtagsfraktion informierte sich am vergangenen Wochenende vor Ort im Harz über das geplante Mountainbike-Wegenetz. Dazu waren Enno Hagenah, stellvertretener Fraktionsvorsitzender un...

Die bündnisgrüne Landtagsfraktion informierte sich am vergangenen Wochenende vor Ort im Harz über das geplante Mountainbike-Wegenetz. Dazu waren Enno Hagenah, stellvertretener Fraktionsvorsitzender und seine Kollegin, und die naturschutzpolitische Sprecherin Dorothea Steiner mit Mountainbikes im Harz unterwegs. Die Landespolitiker wurden von Vertretern der Umwelt- und Naturschutzverbände und Norman Fass von der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB) begleitet.
"Angesichts der nicht gerade rosigen Lage des Harztourismus ist das Mountainbike-Wegenetz ein Angebot, das unbedingt genutzt werden sollte, um den Harz für junges Publikum zusätzlich attraktiv zu machen," so Hagenah.
Die Grünen hatten im November vergangenen Jahres in einer Landtagsinitiative die Einrichtung dieses Wegenetzes im gesamten Westharz gefordert. Auch aus Sicht des Naturschutzes bestünden keine Bedenken gegen diese Planungen, habe Dr. Barth, der Leiter des Nationalparks, im Gespräch mit den grünen Polikern bestätigt.
"Konflikte zwischen Naturschutz und Mountainbiking sind lösbar. Probleme können eher zwischen den Wanderern und den Bikern dort auftreten, wo sie dieselben Wege benutzen. Bei der Planung des Wegenetzes sind die verschiedenen Bedürfnisse dieser Gruppen angemessen berücksichtigen," fasste Dorothea Steiner ihre Eindrücke zusammen.
Die Landesregierung und alle Fraktionen im Landtag unterstützten inzwischen die Kommunen bei der Umsetzung des neuen Wegenetzes im Harz. Gelder der Tourismusförderung ständen dafür zur Verfügung. Die beiden Landkreise und die Kommunen seien jetzt gefordert, sich schnell zu einigen und das Projekt auf den Weg zu bringen. Dann bestünde noch die Chance wenigstens einen Teil des Netzes schon 2003 in Betrieb zu nehmen.
Der Appell der bündnisgrünen Politiker: "Kirchturmdenken kann man sich im Harz nicht mehr leisten. Nach monatelangen Diskussionen um das Wegenetz müssen die Kommunen endlich gemeinsam handeln und den Planungsauftrag vergeben."
wm

(Anlage: Pressefoto)

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