Grüne befürchten Aus für ökologische Waldentwicklung
Die Grünen im Landtag sorgen sich um die Zukunft des Programms "Langfristige ökologische Waldentwicklung in Niedersachsen (LÖWE)". "Wenn die Niedersächsische Forstverwaltung - wie von der Landesregier...
Die Grünen im Landtag sorgen sich um die Zukunft des Programms "Langfristige ökologische Waldentwicklung in Niedersachsen (LÖWE)". "Wenn die Niedersächsische Forstverwaltung - wie von der Landesregierung geplant - umstrukturiert wird, bleibt die ökologische Waldentwicklung auf der Strecke", befürchtet der forstpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion Hans-Jürgen Klein.
Mit dreizehn Grundsätzen, darunter z.B. zum Bodenschutz, zur Laubwaldvermehrung, zur Erhaltung alter Bäume und dem Schutz von seltenen und bedrohten Pflanzen- und Tierarten, sorge das LÖWE-Programm bisher für eine vergleichsweise vorbildliche Waldbewirtschaftung in den niedersächsischen Forsten. "Die Beachtung dieser Grundsätze kostet Geld und Zeit. Durch die vorgesehenen Budgetkürzungen und die radikalen Stellenstreichungen von fast einem Drittel der Mitarbeiter wird das LÖWE-Programm nur noch auf dem Papier stehen," kritisiert Klein. Er verweist darauf, dass ihn bereits seit der letzten Reform, die 2001 abgeschlossen wurde, entsprechende Klagen aus der Landesforstverwaltung erreichen.
Die Grünen wollen deshalb jetzt wissen, was die Waldökologie bisher gekostet und wie viel Personal sie gebunden habe. Mit einer parlamentarischen Anfrage wollen sie klären, wie in Zukunft die Realisierung von LÖWE sichergestellt werden soll, damit, so Klein, "die Landesregierung sich nicht weiterhin in nichts sagende Absichtserklärungen und Allgemeinplätze flüchten kann".
Die Kleine Anfrage ist als Anlage/Link beigefügt