Landesweite Anlaufstelle für von Missbrauch und Diskriminierung Betroffene auch ein Erfolg grüner Beharrlichkeit:GRÜNE begrüßen Einrichtung einer Ombudsstelle an Schulen
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat den für heute geplanten Beschluss zur Einrichtung einer landesweiten Anlaufstelle für Fälle von sexuellem Missbrauch und Diskriminierung in Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen als „wichtigen Schritt für Betroffene“ bezeichnet.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat den für heute (Mittwoch) geplanten Beschluss zur Einrichtung einer landesweiten Anlaufstelle für Fälle von sexuellem Missbrauch und Diskriminierung in Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen als "wichtigen Schritt für Betroffene" bezeichnet. Die geplante Anlaufstelle sei auch ein Erfolg des konsequenten Einsatzes der Grünen, präventiv tätig zu werden und Opfern konkrete Hilfe zu bieten.
"Mit dieser Anlaufstelle werden nicht Lehrerinnen und Lehrer unter Generalverdacht gestellt, sondern es geht darum, dass das Land Gesicht zeigt gegen Missbrauch und Diskriminierung", sagte die Grünen-Politikerin. "Es soll sichergestellt werden, dass im Konfliktfall Kompetenz von außen eingeschaltet werden kann, wenn sich bei begründeten Beschwerden vor Ort einfach nichts tut."
Die Idee der Anlaufstelle wurde auf der Grundlage eines Grünen-Antrages gemeinsam mit Fachabgeordneten aller Fraktion ausgearbeitet. Die Einrichtung soll direkt bei der Hausspitze des Kultusministeriums angesiedelt sein, qualifiziert besetzt werden und Akteneinsichtsrechte erhalten. Zudem sollen die Verantwortlichen dem Landtag beziehungsweise seinen Ausschüssen Bericht erstatten.
Korter: "Ich freue mich, dass wir hier wirklich ein Stück voran kommen. Die Anlaufstelle wird Kindern und Jugendlichen, aber auch Eltern helfen und kann hoffentlich schon zum Schuljahresbeginn ihre Arbeit aufnehmen."