GRÜNE: CDU und FDP nach Schulprotesten in der „Wagenburg“
Die Landtagsgrünen haben den Regierungsfraktionen CDU und FDP vorgeworfen, auf die Proteste gegen die Misere an den niedersächsischen Schulen mit einer „Wagenburg-Mentalität“ zu reagieren.
Die Landtagsgrünen haben den Regierungsfraktionen CDU und FDP vorgeworfen, auf die Proteste gegen die Misere an den niedersächsischen Schulen mit einer "Wagenburg-Mentalität" zu reagieren. "Mit dem heute gefassten Beschluss werden alle fachlichen Einwände der Bildungsverbände gegen das im Februar vorgelegte Maßnahmenpaket zur Unterrichtsversorgung ignoriert", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.
Auf die begründeten Proteste der Eltern und der Schulen reagiere die schwarz-gelbe Koalition jetzt offenbar mit dem Motto "Augen zu und durch".
Scharf kritisierte Korter die Absicht der Regierungskoalition, das Turbo-Abi an den Gesamtschulen sogar schon ab diesem Jahr einführen zu wollen. "Aus dem Desaster mit dem Turbo-Abi an den Gymnasien haben CDU und FDP offenbar nichts gelernt. Jetzt wollen sie es auch den Gesamtschulen aufzwingen".
Korter rief zu verschärften landesweiten Protesten gegen die schwarzgelbe Schulpolitik auf. Ihre Fraktion werde diese Proteste nach Kräften unterstützen.