Pressemeldung Nr. 237 vom

Banken müssen Schaeffler zu konstruktivem Miteinander zwingen:GRÜNE: Conti Chef Neumann muss bleiben

Die Landtagsgrünen haben das Vorgehen der Schaeffler-Vertreter im Conti Aufsichtsrat als „kurzsichtig und schädlich für beide Seiten“ kritisiert.

Die Landtagsgrünen haben das Vorgehen der Schaeffler-Vertreter im Conti Aufsichtsrat als "kurzsichtig und schädlich für beide Seiten" kritisiert. Der Widerstand gegen die notwendige Kapitalerhöhung und der Versuch Conti Chef Neumann abzusetzen machen nach Ansicht des wirtschaftspolitischen Sprechers Enno Hagenah deutlich, dass inzwischen nicht mehr das Wohl des Unternehmens Conti Richtschnur für das Handeln der Schaeffler-Vertreter im Aufsichtsrat ist.

Diese wollten offenbar möglichst lange die eigenen Finanzprobleme aussitzen und nähmen die Zerschlagung der Conti in Kauf. Dabei werde aber übersehen, dass es ohne eine starke Conti als Partner, für Schaeffler noch schwieriger werde die eigenen Probleme zu lösen.

Hagenah: "Im Handeln von Schaeffler dominiert die Panik."

Der Grünen-Politiker forderte von den beteiligten Banken, als eigentliche Eigentümer, auf ein konstruktives Miteinander und den Verbleib des erfahrenen und erfolgreichen Conti-Chefs Neumann hinzuwirken.

Hagenah: "Angesichts der staatlichen Rettungsschirme für die Banken und der erheblichen öffentlichen Beteiligung auch an hierbei involvierten Instituten, hätten die Banken eine Bringschuld sich in diesem Sinne zugunsten einer tragfähigen Zukunftslösung für beide Unternehmen stark zu machen."

Zurück zum Pressearchiv