Statement:Grüne: Das Klima wird extremer, Niedersachsen wird robuster

Die rot-grüne Landesregierung hat den Entwurf der Klimaanpassungsstrategie 2026 zur Verbands- und Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben.

Die rot-grüne Landesregierung hat den Entwurf der Klimaanpassungsstrategie 2026 zur Verbands- und Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben. Die Strategie umfasst 20 Handlungsfelder und reicht vom Schutz vor Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen bis zur Anpassung von Wäldern, Infrastruktur und Gesundheitswesen. Dazu sagt Tamina Reinecke, Sprecherin für Klimafolgenanpassung der Grünen-Landtagsfraktion:

Wenn inzwischen immer drängender von Klimaanpassung die Rede ist, mag das für manche immer noch recht abstrakt und technisch klingen. Aber auch der zurückliegende Dürre-Sommer mit Extremwetterereignissen lehrt, dass Klimaanpassung sehr konkret ist und sehr konkret sein muss. Die Fragen, die sich stellen, sind handfest: Gibt es auch nach langen Dürreperioden genug Wasser? Finden Menschen in unseren Städten an heißen Tagen Schutz vor der Hitze? Bleibt das Haus bei Starkregen trocken? Und sind Feuerwehr und Katastrophenschutz auf das nächste Extremwetter vorbereitet?

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir diese Fragen nicht irgendwann, sondern jetzt beantworten müssen. Deshalb ist es folgerichtig, Niedersachsen widerstandsfähiger zu machen und dabei alle Bereiche in den Blick zu nehmen, vom Grundwasser über unsere Wälder bis zu Straßen und Schienen. Das Klima wird extremer, Niedersachsen wird robuster.

Deshalb unterstützt die rot-grüne Landesregierung die Kommunen nicht nur bei wichtigen Aufgaben, sondern auch mit Geld und Know-how. Gute Klimaanpassung sorgt dafür, dass aus Extremwetter nicht zwangsläufig eine Katastrophe wird. Jeder Schaden, den wir durch gute Vorsorge verhindern, ist besser als einer, den wir hinterher teuer reparieren müssen.

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