Statement:Grüne: Ein hohes Maß an Sicherheit entsteht vor allem dort, wo starke Strukturen auf engagierte Menschen treffen
Mit der neuen Strategie für den Katastrophenschutz in Niedersachsen zieht die rot-grüne Landesregierung die richtigen Lehren aus den vielfältigen Krisen der vergangenen Jahre. Extremwetterereignisse, die Gefahr des Ausfalls kritischer Infrastruktur oder hybride Bedrohungen stellen den Bevölkerungsschutz vor neue Herausforderungen.
Niedersachsens Innenminister Daniela Behrens hat die aktuelle Bilanz von Feuerwehren, Katastrophenschutz und Rettungsdiensten vorgestellt. Dazu erklären Pascal Leddin, Sprecher für Katastrophenschutz, und Nadja Weippert, Sprecherin für Rettungsdienste der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag:
Pascal Leddin, Sprecher für Katastrophenschutz:
Mit der neuen Strategie für den Katastrophenschutz in Niedersachsen zieht die rot-grüne Landesregierung die richtigen Lehren aus den vielfältigen Krisen der vergangenen Jahre. Extremwetterereignisse, die Gefahr des Ausfalls kritischer Infrastruktur oder hybride Bedrohungen stellen den Bevölkerungsschutz vor neue Herausforderungen. Darauf geben SPD und Grüne mit klaren strategischen Schwerpunkten die richtigen Antworten.
Gute Krisenvorsorge braucht nicht nur moderne Technik und starke Strukturen, sondern vor allem die Menschen, die sie tragen. Die Einsatzkräfte im Katastrophenschutz leisten dabei Großartiges. Mit viel Engagement und Fachwissen haben sie bei Hochwasser und anderen Krisen gezeigt, wie leistungsfähig der Bevölkerungsschutz in Niedersachsen ist.
Die Strategie setzt deshalb zu Recht darauf, die Menschen im Katastrophenschutz zu unterstützen und ihre Arbeit weiter zu stärken. Denn Sicherheit entsteht nicht allein durch Pläne oder Technik, sondern vor allem durch die Menschen, die im Ernstfall Verantwortung übernehmen. Wer den Bevölkerungsschutz stärken will, muss deshalb auch in die Menschen investieren, die ihn jeden Tag tragen.
Nadja Weippert, Sprecherin für Rettungsdienste:
Damit Menschen in Notlagen auch künftig schnell, verlässlich und bedarfsgerecht geholfen werden kann, muss das Rettungswesen in Niedersachsen konsequent weiterentwickelt werden. Mit dem fortlaufenden Ausbau der Telenotfallmedizin und der Erprobung der Akut-Einsatzfahrzeuge werden neue Wege beschritten, um Patient*innen passgenau zu versorgen und gleichzeitig die Rettungskräfte zu entlasten.
Unser großer Dank gilt den Beschäftigten und Ehrenamtlichen im Rettungswesen. Sie stehen bereit, treffen in oft schwierigen Situationen schnelle Entscheidungen und leisten unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft. Ihre Kompetenz und ihr Engagement sind grundlegend für funktionierende Strukturen der Rettungsdienste. Die ersten Erfahrungen mit den Akut-Einsatzfahrzeugen zeigen, welches Potenzial in innovativen Versorgungsmodellen steckt. Entscheidend bleibt, dass jede*r Hilfesuchende schnellstmöglich die Unterstützung erhält, die tatsächlich benötigt wird.