Statement:Grüne: Ein modernes Jagdrecht mit mehr Tierschutz und klaren Regeln beim Wolf
Im Tierschutzbereich setzen die Regierungsfraktionen viele Verabredungen des rot-grünen Koalitionsvertrages um. Künftig sollen Totschlagfallen verboten sein, die Fuchsjagd im Naturbau wird beendet, der Abschuss von Hunden und privat gehaltenen Hauskatzen ist künftig untersagt.
Der Agrarausschuss des Landtages hat seinen Beschluss zum künftigen Jagdgesetz getroffen. Damit kann das Plenum voraussichtlich in der kommenden Woche die Reform des Jagdgesetzes beschließen. Dazu sagt Christian Schroeder, jagdpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion:
Mit der Jagdgesetznovelle öffnen wir ein neues Kapitel im Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen. Wir setzen auch bundesweit den Maßstab dafür, wie ein regional differenziertes Wolfsmanagement gelingen kann; es wird Artenschutz und Weidetierschutz gleichermaßen berücksichtigen.
Auch im Tierschutzbereich setzen die Regierungsfraktionen viele Verabredungen des rot-grünen Koalitionsvertrages um. Künftig sollen Totschlagfallen verboten sein, die Fuchsjagd im Naturbau wird beendet, der Abschuss von Hunden und privat gehaltenen Hauskatzen ist künftig untersagt. Ebenso abgeschafft werden Abschusspläne und Trophäenschauen für Rehe. Auch das wird zu einem modernen Jagdrecht und zum Abbau von Bürokratie gleichermaßen beitragen.