GRÜNE: Erfolgsmeldung zum Interregio ohne Grundlage - Nullnummer aus dem Wirtschaftsministerium
?Keinen Neuigkeitswert? sieht der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsgrünen Stefan Wenzel im Bericht aus dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium über angeblich erfolgreiche Verhandlungen zum Erh...
„Keinen Neuigkeitswert” sieht der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsgrünen Stefan Wenzel im Bericht aus dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium über angeblich erfolgreiche Verhandlungen zum Erhalt des Interregio. Dass die Bahn einen einzigen Interregio auch nach dem Fahnplanwechsel weiterhin nach Norddeich fahren lassen wolle sei seit Ende September bekannt gewesen. Dies ergäbe sich auch aus internen Mitteilungen der Bahn vom gleichen Zeitpunkt.
Erstaunt zeigte sich der Grünen-Politiker, dass sich die Landesregierung so einfach abspeisen lassen wolle und zudem noch „ausgesprochen zufrieden“(Zitat Fischer) sei.
Auch die anderen Meldungen aus dem Hause Fischer entsprächen dem Verhandlungsstand von Ende September. Eine Perspektive für den Interregio sei nicht erkennbar.
Wenzel forderte erneut den vollständigen Erhalt der Interregio-Verbindungen. Emden müsse weiterhin im Vier-Stunden-Takt an Hannover angebunden werden. Eigentlich notwendig, so Wenzel, sei aber ein Zwei-Stunden-Takt für Interregios. In den Lücken müssten Regionalexpress-Züge verkehren, die sich zu einem Stundentakt ergänzen könnten.
Die Grünen haben zur Plenarsitzung des Landtages am kommenden Freitag eine Anfrage eingebracht, um den Verhandlungsstand zwischen Bahn, Land und Bund zu klären. “Wenn diese Pseudoerfolgsmeldung von Verkehrsminister Fischer alles ist, muss er sich warm anziehen”, so Wenzel.