Pressemeldung Nr. 1525 vom

Grüne erneuern Kritik an bevorstehender Konrad-Genehmigung - Unterstützung der Kläger angekündigt

Die bevorstehende Genehmigung des Atommüll-Endlagers Schacht Konrad in Salzgitter stößt weiterhin auf Kritik bei den Landtagsgrünen. Der Kompromiss im Atomkonsens, Schacht Konrad ohne Sofortvollzug zu...

Die bevorstehende Genehmigung des Atommüll-Endlagers Schacht Konrad in Salzgitter stößt weiterhin auf Kritik bei den Landtagsgrünen. Der Kompromiss im Atomkonsens, Schacht Konrad ohne Sofortvollzug zu genehmigen und damit zukünftigen Klägerinnen und Klägern die Verantwortung für den weiteren Prozess zuzuschieben sei falsch, sagte die Fraktionsvorsitzende Rebecca Harms am Montag in Hannover.
Die Grünen-Politikerin wies erneut darauf hin, dass es unsinnig sei, ein Endlager zu genehmigen, bevor überhaupt entsprechende Sicherheitskriterien festgelegt worden seien. "Der vom Bundesumweltministerium eingerichtete Arbeitskreis Endlager wird bekanntlich erst im Spätherbst dieses Jahres dazu seine Empfehlungen vorlegen. Erst dann kann es eine vergleichende sicherheitsorientierte Endlagersuche geben. Die Entscheidung für Konrad ist ein Vorgriff, die diesem Konzept widerspricht." Die Genehmigung zeige, dass eine neue vergleichende Suche nach einem einzigen Atommüll-Endlager in Deutschland noch längst nicht durchgesetzt sei.
Harms: "Weder Gorleben noch Konrad können das eine Endlager für den gesamten Atommüll in Deutschland sein, das wir brauchen und wollen. Die Genehmigung von Konrad widerspricht einem verantwortungsvollen Neubeginn in der Endlagersuche."
Harms kündigte an, die Kläger gegen Schacht Konrad zu unterstützen.
Uf

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