GRÜNE fordern Aufklärung über Tests mit Uranmunition - Harms: Herkunft des verwendeten Urans gibt Aufschluss über Risiken
Die Grünen im Landtag fordern von der niedersächsischen Landesregierung Aufklärung über die Tests mit Uranmunition, die der Rüstungskonzern Rheinmetall in den Siebziger Jahren auf seinem Gelände bei U...
Die Grünen im Landtag fordern von der niedersächsischen Landesregierung Aufklärung über die Tests mit Uranmunition, die der Rüstungskonzern Rheinmetall in den Siebziger Jahren auf seinem Gelände bei Unterlüss durchgeführt hat. Mit einer Kleinen Anfrage will die Fraktionsvorsitzende Rebecca Harms aufdecken, welches Gefahrenpotential durch die Tests entstanden ist. „Wichtig ist, dass die Herkunft des verwendeten Urans bekannt gemacht wird. Dann ist es uns möglich zu bewerten, ob es Risiken durch radioaktive Isotope für Mitarbeiter und Anwohner der Firma Rheinmetall gibt,“ stellt Harms fest. Wenn es sich um abgereichertes Uran handele, dann habe man es mit einer Schwermetallbeastung zu tun. Stamme das Uran aber auch nur bei einem Teil der Munition aus der Wiederaufarbeitung, dann läge ein erhebliches Gefahrenpotenzial durch radioaktive Uran- und Plutoniumisotope vor.