Pressemeldung Nr. 331 vom

Kulturförderung kleiner Projekte sichern:GRÜNE fordern Erhalt der Stiftungslandschaft in Niedersachsen

Kritik an der geplanten Neuordnung der Stiftungslandschaft in Niedersachsen kommt von den Landtagsgrünen. „Ideen werden nicht besser, nur weil sie aufgewärmt werden.

Kritik an der geplanten Neuordnung der Stiftungslandschaft in Niedersachsen kommt von den Landtagsgrünen. "Ideen werden nicht besser, nur weil sie aufgewärmt werden. Das von Schwarz-Gelb geplante Säulenmodell ist in der Kulturförderung schon einmal gescheitert, als die Fördermodalitäten für die Fachverbände neu geordnet wurden", sagte die kulturpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic am Dienstag (heute) in Hannover. Die versprochenen Synergien seien an keiner Stelle eingetreten.
Nach Ansicht der Grünen-Politikerin sind die Probleme der Kulturförderung in Niedersachsen nicht der Stiftungslandschaft, sondern der unzureichenden Landesfinanzierung geschuldet, welche durch "Stratmanns Kürzungsrunden" weiter zugespitzt worden ist.

Insbesondere viele kleinere Projekte mit Modellcharakter für die Kulturszene in Niedersachsen, die bisher durch die Lottostiftung gefördert worden sind, müssten Nachteile bei einer Verlagerung auf die Stiftung Niedersachsen befürchten. Während die Stiftung Niedersachsen derzeit nur 50 Kulturprojekte fördert, unterstützt die Lottostiftung jährlich 350 Projekte in allen Regionen Niedersachsens.

Heinen-Kljajic: "Viele dieser alternativen Projekte zeichnen sich eher durch ihre Qualität als durch ihre Größe aus und sind damit die unverzichtbare Basis für das Kulturangebot in der Fläche. Die Förderung dieser kleinen - aber feinen - Kulturprojekte muss auch in Zukunft sichergestellt werden!"

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