Pressemeldung Nr. 257 vom

GRÜNE fordern EXPO-Management von Bund und Land Hagenah: Inneren Zusammenbruch verhindern

Die GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag fordern Bund und Land auf, den beginnenden inneren Zusammenbruch der EXPO zu verhindern. Nach den heutigen Meldungen über den bevorstehenden Abzug mehrerer Gast...

Die GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag fordern Bund und Land auf, den beginnenden inneren Zusammenbruch der EXPO zu verhindern. Nach den heutigen Meldungen über den bevorstehenden Abzug mehrerer Gastronomen und die drohende Abschaltung des Stroms in Betrieben und Pavillons sehen die GRÜNEN die öffentlichen Gewährsträger in der Pflicht.
Der Expopolitische Sprecher der GRÜNEN Enno Hagenah erklärte dazu heute: „Die Meldungen vom Gelände nehmen inzwischen eine beängstigende Dimension an. Es sind nicht nur die Gastronomen, deren Umsatzeinbußen bis an den Rand des Konkurses gehen. Auch nicht-staatliche Veranstalter (NGOs) können aufgrund der mangelnden Besucherzahlen ihre Standmieten nicht aufbringen. Wenn jetzt nicht von Bund und Land entschlossen gegengesteuert wird, fährt die EXPO kurzfristig voll gegen die Wand.“
Die GRÜNEN sehen Bundeskanzler Schröder und Ministerpräsident Gabriel in erster Linie in der Pflicht, ihren Worten für die EXPO Taten folgen zu lassen. Offenbar sei das derzeitige Management nicht mehr in der Lage, das Ruder herumzureißen. Alle Entscheidungen, die dazu führen sollten, mehr Besucher auf die EXPO zu holen – z.B. durch die Senkung der Eintrittspreise, die Rückerstattung bei den teuren Tickets – hätten bislang nur gegen den erbitterten Widerstand von Frau Breuel und der EXPO-GmbH durchgesetzt werden müssen.
Hagenah: „Bund und Land müssen die geschäftliche Verantwortung bei der EXPO übernehmen, um weitere Anreize für den Besuch der EXPO zu geben, Teilnehmer notfalls mit Mietnachlässen bei der Stange zu halten und neues Vertrauen in einen Besucheraufschwung zu vermitteln. Die öffentlichen EXPO Kosten sind heute nicht mehr zu verhindern und die inhaltlichen Schwächen können nicht nachgebessert werden. Aber der Zusammenbruch des letzten verbliebenen Standbeines der EXPO, das Event, Kultur- und Völkerverständigungs-Festival kann so vermieden werden.“

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