Pressemeldung Nr. 1209 vom

GRÜNE fordern kartellrechtliche Überprüfung der SMS-Gebührenerhöhung

Die geplanten drastischen Gebührenerhöhungen für das Versenden von SMS stoßen auf Protest bei den niedersächsischen Landtagsgrünen. Der verbraucherschutzpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein fordert e...

Die geplanten drastischen Gebührenerhöhungen für das Versenden von SMS stoßen auf Protest bei den niedersächsischen Landtagsgrünen. Der verbraucherschutzpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein fordert eine kartellrechtliche Überprüfung des Vorgehens der Mobilfunkanbieter. "Die geballte Abschaffung der kostenlosen Internetangebote und die jetzt geplanten Preiserhöhungen deuten auf eine koordinierte Aktion hin", begründete der Grünen-Politiker am Montag (heute) in Hannover seinen Verdacht, es könne ein Missbrauch von Marktmacht vorliegen.
Klein: "Es gibt keine finanziellen Argumente für die Erhöhung. Die SMS-Kosten der Anbieter liegen bei 2 Cent. Das Ganze erinnert an Dealermethoden: Erst werden die – insbesondere jugendlichen - Kunden abhängig gemacht und dann gehen die Preise rauf!"
Bezeichnend sei, dass sich die Unternehmen nicht einmal die Mühe machen, die Preiserhöhungen mit besseren Leistungen und höherer Qualität zu begründen.
Die Grünen befürchten eine Verschärfung der ohnehin dramatischen Überschuldungen in privaten Haushalten. "Insbesondere Jugendliche als Hauptzielgruppe der SMS-Anbieter stürzen in die Schuldenfalle."

Zurück zum Pressearchiv