Zu der gestern (Donnerstag) gefeierten symbolischen Weichenstellung für die Anbindung des Jade-Weser-Port an das Schienennetz der Deutschen Bahn erklärte die hafenpolitische Sprecherin Elke Twesten::GRÜNE fordern konkrete Finanzierungszusagen für Lärm-schutz und Elektrifizierung
Solange für eine moderne und leistungsstarke Schienenanbindung nicht mal eine ausreichende Finanzierungszusage aus Berlin gegeben werden kann, ist die vielbesungene Wettbewerbsfähigkeit des Hafens fragwürdig
"Solange für eine moderne und leistungsstarke Schienenanbindung nicht mal eine ausreichende Finanzierungszusage aus Berlin gegeben werden kann, ist die vielbesungene Wettbewerbsfähigkeit des Hafens fragwürdig - ohne eine vernünftige Hafenhinterlandanbindung auf der Schiene ist der JWP für Logistiker vollkommen uninteressant. Die insbesondere in Oldenburg dringend erforderlichen Schallschutzmaßnahmen entlang der Ausbaustrecke dulden keinen Aufschub bis ins Jahr 2017. Da die Lärmschutzmaßnahmen an die Elektrifizierung der Strecke gekoppelt sind, ist der Auftrag für Staatssekretär Ferlemann aus meiner Sicht glasklar: den schönen Lippenbekenntnissen von gestern Taten folgen lasen – wer mit einem Premiumhafen, wie der JWP von Wirtschaftsminister Bode nur allzu gern betitelt wird, die Wirtschaftskraft des Nordens vorantreiben will, sollte vor allem erstklassige Rahmenbedingungen schaffen und zunächst die Lärmschutzforderungen der Menschen an der Strecke ernst nehmen!"