Beteiligung des LKA erhärtet Verdacht :GRÜNE fordern konsequente Offenlegung aller Hintergründe im Zusammenhang mit Wolfsburger Stadtwerke-CDU-Affäre
Die parlamentarische Geschäftsführerin Gabriele Heinen-Kljajic sieht nach der aktuellen Berichterstattung über die Entwicklung in der Stadtwerke-Affäre den Verdacht erhärtet, dass unter der Regie von CDU-Vertretern öffentliche Mittel zur Finanzierung von Parteiaktivitäten missbraucht worden seien.
Die parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsgrünen Gabriele Heinen-Kljajic sieht nach der aktuellen Berichterstattung über die Entwicklung in der Stadtwerke-Affäre in Wolfsburg den Verdacht erhärtet, dass unter der Regie von CDU-Vertretern öffentliche Mittel zur Finanzierung von Parteiaktivitäten missbraucht worden seien. "Die Tatsache, dass der Bericht des Landeskriminalamtes offenbar Anhaltspunkte enthält, die die CDU noch mehr belasten, zeigt, dass die Affäre größere Kreise zieht, als es die CDU Glauben machen wollte", sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag (heute) in Hannover. "Wir fordern von der Regierungspartei und ihrem damaligen Generalsekretär und heutigen Ministerpräsidenten David McAllister die konsequente Offenlegung aller Umstände und Hintergründe der Vorgänge in Wolfsburg." Die Ballung der "finsteren Nachrichten" im Zusammenhang mit dem Nord-Süd-Dialog, dem Club 2013 und auch der Wolfsburger Stadtwerke-Affäre werfe ein bezeichnendes Licht auf das "politische und geschäftliche Gebaren" der Landes-CDU.