GRÜNE fordern niedersächsischen Rückenwind für Bodewig-Vorschläge zur Bahnreform - Für integralen Taktfahrplan, Marketingkonzept und Mobilitätszentralen
Rückenwind aus Niedersachsen für die Vorschläge Bundesverkehrsministers Bodewig zur Trennung von Netz und Betrieb der Bahn und zur Nutzerfinanzierung der Verkehrswege haben die Landtagsgrünen geforder...
Rückenwind aus Niedersachsen für die Vorschläge Bundesverkehrsministers Bodewig zur Trennung von Netz und Betrieb der Bahn und zur Nutzerfinanzierung der Verkehrswege haben die Landtagsgrünen gefordert. Der verkehrspolitische Sprecher Stefan Wenzel begrüßte den Berliner Vorstoß und forderte eine deutliche Neuorientierung bei der Förderpolitik für den Schienenpersonnenahverkehr, der in der Verantwortung des Landes Niedersachsen liegt. Notwendig sei eine verstärkte Förderung der “Software”. “Das heißt, wir fordern die Einführung eines integralen Taktfahrplanes mit dichteren Takten, ein Marketingkonzept und die flächendeckende Unterstützung von Verkehrsverbünden und Mobilitätszentralen”, sagte Wenzel am Montag (heute) in Hannover.
Niedersachsen sei im Jahre 6 der Bahnreform ein Schlusslicht bei der Gewinnung neuer Bahnkunden, sagte der Grünen-Politiker zur Begründung. Fahrgaststeigerungen von 11 % in Niedersachsen stünden beispielsweise 90% Fahrgaststeigerungen in Rheinland-Pfalz gegenüber.