Pressemeldung Nr. 285 vom

Projekt von VW und Lichtblick Win-win für Arbeit und Umwelt:GRÜNE fordern Niedersächsisches Energiegesetz zur Stützung der Blockheizkraftwerk-Technologie

Mit Bezug auf die Pläne von Volkswagen und dem Ökostromanbieter Lichtblick zur Produktion von Blockheizkraftwerken hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel ein Niedersächsisches Energiegesetz gefordert, um die „Nutzung der neuen Hocheffizienz-Technologie zu unterstützen“.

Mit Bezug auf die Berichterstattung über Pläne von Volkswagen und dem Ökostromanbieter Lichtblick zur Produktion von Blockheizkraftwerken hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel ein Niedersächsisches Energiegesetz  gefordert, um die "Nutzung der neuen Hocheffizienz-Technologie zu unterstützen". Der Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHW) sei schon heute für viele Haushalte sinnvoll und wirtschaftlich, sagte der Grünen-Politiker am Montag (heute) in Hannover. Durch eine ordnungsrechtliche Flankierung könnten endlich Großkraftwerke mit schlechten Wirkungsgraden zurückgefahren werden.

In Dänemark würden mehr als die Hälfte aller Haushalte mit BHW-Strom versorgt. "Diese Erfahrungen müssen wir nutzen", sagte Wenzel, der in seinem Heimatdorf im südniedersächsischen Gleichen selber mit 10 Nachbarn eine entsprechende Anlage betreibt.

Der Grünen-Politiker bezeichnete die Zusammenarbeit von VW und Lichtblick als "große Chance für eine Win-win-Strategie zugunsten von Umwelt und Arbeit". Angesichts der absehbaren Nachfrageflaute im Auto-Sektor, können die Motorenbauer in Salzgitter einen wichtigen Beitrag für Klimaschutz und gegen Arbeitslosigkeit schaffen. Mit Gas betriebene Kleinkraftwerke seien extrem effizient, würden Wärme und Strom gleichzeitig nutzen und seien dezentral einsetzbar. Diese Technologie könne auch einen wichtigen Beitrag zur Lastsicherung liefern, wenn viele dezentrale Anlagen zu Kombikraftwerken verschaltet werden.

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