Pressemeldung Nr. 299 vom

Über Ursachen für erhöhte Uranwerte in Göttingen, TNT-Verunreinigungen in Soltau und Belastungen an Ems und Elbe informieren:GRÜNE fordern Unterrichtung des Landtages über Trinkwassergefährdung in Niedersachsen

„Es muss endlich geklärt werden, wie umfangreich die Kontaminationen der elementaren Lebensgüter Wasser und Boden tatsächlich sind und wie die Bürgerinnen und Bürger zukünftig davor geschützt werden können“, so Stefan Wenzel.

Nach dem Bekanntwerden von Uranbelastungen im Trinkwasser im Landkreis Göttingen haben die Landtagsgrünen eine Unterrichtung des Umweltausschusses über diese und weitere Verunreinigungen in Niedersachsen gefordert. Die Bevölkerung müsse unverzüglich und umfassend über mögliche Gefährdungen informiert werden, sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel am Freitag (heute) in Hannover. Der Grünen-Politiker will in diese Unterrichtung ausdrücklich die Verunreinigungen durch den Sprengstoff TNT im Kreis Soltau und die PCB-Belastungen entlang von Ems und Elbe einbezogen wissen.

"Es muss endlich geklärt werden, wie umfangreich die Kontaminationen der elementaren Lebensgüter Wasser und Boden tatsächlich sind und wie die Bürgerinnen und Bürger zukünftig davor geschützt werden können", sagte Wenzel.

Für die Landtagssitzung in der nächsten Woche haben die Grünen einen Entschließungsantrag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, ihre Konsequenzen aus den Bodenbelastungen an der Ems vorzustellen.

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