GRÜNE fordern von Landesregierung mehr Engagement in der Integrationspolitik
Zu einem größeren Engagement in der Integrationspolitik und für die Vermeidung von Abschiebungen von Flüchtlingsfamilien haben die Landtagsgrünen die Landesregierung aufgefordert. So würden zum Beispi...
Zu einem größeren Engagement in der Integrationspolitik und für die Vermeidung von Abschiebungen von Flüchtlingsfamilien haben die Landtagsgrünen die Landesregierung aufgefordert. So würden zum Beispiel durch die rückläufige Zahl von Asylbewerbern und Kontingentflüchtlingen Haushaltsmittel frei, die für die Ausbildung von Integrationslotsen eingesetzt werden könnten, sagte die migrationspolitische Sprecherin Georgia Langhans am Freitag in Hannover.
Dabei ginge es besonders um den Einsatz von Migrantinnen und Migranten, die ihre interkulturelle Kompetenz als Brückenfunktion zwischen den Institutionen und Migranten einsetzen sollen.
Im Zusammenhang mit den in den kommenden Wochen geplanten Abschiebungen von Familien, die seit vielen Jahren in Niedersachsen leben und deren Kinder hier geboren seien, fordert die Grünen-Politikerin die Landesregierung und die Regierungskoalition auf, endlich die humanitären Möglichkeiten des Zuwanderungsgesetzes auszuschöpfen. "Die Abschiebung von Kindern, die integriert sind und hier zur Schule gehen ist nicht akzeptabel", sagte Langhans. Auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Niedersachsen sei eine solche Maßnahme wenig zukunftsgerichtet.
Anlässlich des bundesweiten ”šTages der Integration’ (25.09.) und der von den Kirchen initiierten "Woche der ausländischen Mitbürger" seien von Seiten der politisch Verantwortlichen nicht nur "warme Worte" sondern auch mehr Engagement für die Integration gefordert.