Pressemeldung Nr. 76 vom

GRÜNE fragen nach Gesundheitsrisikendurch UMTS-Mobilfunk - Grenzwerte und Sicherheitsabstände als Vorsorge vor Elektrosmog gefordert

Auskunft über die geplanten Kriterien der Landesregierung für den Schutz von Bürgern vor Elektrosmog bei der anstehenden Nachrüstung mit Sendemasten für den Mobilfunk fordern die Landtagsgrünen. Das U...

Auskunft über die geplanten Kriterien der Landesregierung für den Schutz von Bürgern vor Elektrosmog bei der anstehenden Nachrüstung mit Sendemasten für den Mobilfunk fordern die Landtagsgrünen. Das Unbehagen der Bürger wachse angesichts der vielen vorhandenen Funkstationen, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Enno Hagenah am Montag in Hannover. Es sei jetzt wichtig, Grenzwerte und Sicherheitsabstände zu bestimmen und darüber zu informieren.
Noch einmal rund 40.000 Sender würden bundesweit für die flächendeckende Einführung von UMTS notwendig.
Während das einzelne Funktelefon bei sachgemäßer Nutzung nur geringe Strahlung abgibt, ist nach Ansicht der Grünen bisher zu wenig über das dichte Netz der Sendemasten in unseren Wohngebieten nachgedacht worden. Hagenah: „Die gesundheitlichen Risiken sind nicht restlos geklärt, deshalb sollte nach dem Vorsorgeprinzip mindestens zu Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Alteneinrichtungen ein größerer Sicherheitsabstand eingehalten werden, als bisher gesetzlich vorgeschrieben ist!“
Der Grünen-Politiker fragt die Landesregierung in einer parlamentarischen Initiative, welcher Abstand von Sendeanlagen zu sensiblen Einrichtungen aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes in Zukunft vorgeschrieben wird.
Die Landesregierung soll auch darlegen, welche rechtlichen Möglichkeiten die Kommunen haben, um die Errichtung von Mobilfunk-Basisstationen auf ihrem Gebiet zu steuern und Einfluss auf die möglichen Standorte zu nehmen.

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